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„Hervorragend bei Berufswahlvorbereitung“

Die Janusz-Korczak-Schule in Überlingen-Deisendorf erhält Berufswahl-SIEGEL. Die Werkrealschule, Förderschule und Sonderberufsfachschule zeichne sich durch ein auf den Bedarf abgestimmtes Betreuungsangebot aus, lobte die Jurorin und Laudatorin Ute Lebschi, die mit zwei weiteren Juroren die Schule im April besucht hatte. Die individuelle Förderung der Schüler orientiere sich an einer Verbesserung des Sozial- und Lernverhaltens. Die Schüler profitierten von differenzierten Angeboten und einer individualisierten Betreuung mit hohem Zeitaufwand. Wichtige Schlüsselqualifikationen würden gefördert. Es gebe zahlreiche Praktika, eine gut funktionierende Schülerfirma und die Schule verfüge über vielfache Kooperationen – auch außerhalb der Schule.  Das gesamte Lehrerkollegium sowie die Mitarbeiter externer Partner seien erfolgreich in den Berufswahlvorbereitungs-Prozess mit einbezogen.

In dem Pressetext heißt es weiter:
„Sie alle leisten eine hervorragende Arbeit bei der Berufswahlvorbereitung von Schülern“, sagte Markus Brunnbauer, Leiter des Geschäftsbereichs Ausbildung der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK), bei einer Feierstunde in der IHK in Weingarten. Zwölf Schulen aus der Region – neun aus dem Landkreis Ravensburg, zwei aus dem Landkreis Sigmaringen und eine aus dem Bodenseekreis – erhielten das Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg (BoriS), drei von ihnen haben sogar bereits die nach drei Jahren erfolgende Rezertifizierung erfolgreich bestanden. Damit hätten jetzt 29 von über 100 Schulen in den drei Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis das Berufswahlsiegel, so Brunnbauer: „Das ist ein guter Anfang, aber da ist auch noch Potential vorhanden.“

Viele Jugendliche stünden am Ende ihrer Schulzeit vor der Herausforderung, sich zwischen 350 dualen Ausbildungsberufen, zahlreichen fachschulischen Ausbildungsgängen und einer kaum überschaubaren Zahl an Studiengängen für einen Beruf zu entscheiden, so Brunnbauer weiter. Die Berufs- und Studienwahlorientierung junger Menschen sei auch eine wichtige Aufgabe von Schulen und ihren Kooperationspartnern. Mit dem Projekt BoriS habe die Baden-Württemberg-Stiftung ein Netzwerk installiert, das die Zusammenarbeit beim Übergang Schule-Beruf stärke und in dem sich zahlreiche Partner der schulischen und beruflichen Ausbildung engagierten. Die Initiative werde vom Kultus-, Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium sowie vom Industrie- und Handelskammertag Baden-Württemberg und dem Baden-Württembergischen Handwerkstag getragen, berichtete Daniela Wiedenbach vom Projektbüro Netzwerk Berufswahlsiegel in Konstanz. Von den derzeit bundesweit 1365 BoriS-Schulen seien rund 24 Prozent aus Baden-Württemberg. Baden-Württemberg sei auch das einzige Land, das die Initiative wissenschaftlich begleite und flächendeckend agiere. Ab 2011 werde sich die Stiftung Baden-Württemberg schrittweise aus der BoriS-Initiative zurückziehen. Dann gehe die Projektherrschaft ganz auf die IHKs über.

Daniela Wiedenbach dankte den regionalen Projektleitern, darunter auch Gisela Meixner-Schömer von der IHK Bodensee-Oberschwaben, für deren großes Engagement und die bisherige Unterstützung.

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