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Kurzzeitunterbringung in Krisensituationen

Die Kurzzeitunterbringung ist ein stationäres Angebot mit festgelegter Befristung. Sie kann an eine Inobhutnahme anschließen oder direkt als Unterbrechung einer Krise in der Familie, mit dem Ziel der Beruhigung, erfolgen.

Die Kurzzeitunterbringung dauert in der Regel sechs Monate, in denen das Kind bzw. der/die Jugendliche in eine unserer Wohngruppen aufgenommen wird.
Während dieses Zeitraums arbeitet der Fachdienst systemische Familienberatung intensiv mit der Herkunftsfamilie, um neue Handlungsalternativen zu entwickeln.

Arbeitsziele und -inhalte:

  • Entlastung des Kindes/ Jugendlichen
  • Analyse der Problemlage
  • Wahrnehmung der Ressourcen des Kindes/ Jugendlichen und der Familie
  • Stärkung der Erziehungskompetenz
  • Lösung der problematischen Situation
  • Stärkung der Verantwortung der Eltern durch gezielte Handlungsimpulse
  • Entwicklung von Handlungsalternativen
  • Erprobung neuer Umgangsformen
  • Abbau von Ängsten
  • Förderung von Verständnis
  • Erkennen von Auswirkungen eigener Handlungen

Methoden:

  • Systemische Familienberatung kombiniert mit den Methoden der Wohngruppe
  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit
  • Clearingphase
  • Begleitung in allen Fragen des täglichen Lebens
  • Sozialtherapeutische Einzelgespräche (Date)
  • Alltags- und Freizeitstrukturierung
  • Lebenspraktische Kurse und Trainings
  • Erlebnisorientierte Aktionen

Entgelt:

  • 140,53 EUR/Tag
  • 3 Stunden systemische Familientherapie/IZL-Satz (47,97 EUR/Std.)
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